Unternehmensberatung

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RISIKOMANAGEMENT UND KORRUPTIONSPRÄVENTION

Korruption bedroht die deutsche Wirtschaft (siehe auch unser Buch KORRUPTION IM WIRTSCHAFTSSYSTEM DEUTSCHLAND).

Die Erkenntnis wächst, dass Korruptionsbekämpfung und Prävention als Teil des Risikomanagements immer wichtiger wird. Insider schätzen den Schaden durch Korruption auf über 100 Milliarden Euro im Jahr. Zum unmittelbaren wirtschaftlichen Verlust kommen noch die immateriellen Schäden wie Image- und Vertrauensverlust, Schädigung der Geschäftsbeziehungen, Wettbewerbsverzerrung, der Verlust von Arbeitsplätzen sowie die Konsequenzen strafrechtlicher Verfolgung.

Trotzdem haben bislang die meisten Unternehmen in Deutschland - anders als etwa in den USA - noch kein professionelles Management zur Abwehr und Prävention von wirtschaftskriminellen Risiken. Oft fehlt es an Sensibilität, Know-how und vor allem an geschulten Mitarbeitern.

Was macht gutes Präventionsmanagement aus?
Ethikrichtlinien sind Grundlage und notwendig, doch moralische Appelle allein reichen nicht, sollen sie nicht nur als Feigenblatt dienen. Wichtig ist, dass wirklich kontrolliert und Fehlverhalten bestraft wird. Eine konsequente arbeitsrechtliche und möglicherweise strafrechtliche Verfolgung der Täter sind deutliche Zeichen an die Mitarbeiter, die sich korrekt verhalten.

Das Risikomanagement bündelt und koordiniert.
Die Arbeit reicht von der Analyse und Beseitigung von Schwachstellen über Kontrollen bis zur Schulung der Führungskräfte. Korruptionsprävention wird damit zur Chefsache.
Dies alles soll die Unternehmenskultur fördern, aber auch Täter abschrecken.
Ein Ziel, das auch mit Systemen zur Aufdeckung von Korruption erreicht werden soll. Die meisten Fälle kommen nach Hinweisen von Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten ans Tageslicht. Um mehr solcher Hinweise zu erhalten und dieses so genannte Whistleblowing zu fördern, stehen Unternehmen mehrere Wege offen: Telefon-Hotlines sind nicht mehr Mittel der Wahl, weil auf diese Art nicht mit Hinweisgebern kommuniziert werden kann. Anders ist dies bei Ombudsmännern und neuen technischen Systemen.
Egal für welchen Weg die Entscheidung fällt, er sollte nicht schablonenhaft aufgesetzt, sondern im Team gemeinsam und individuell für das jeweilige Unternehmen erarbeitet werden.

In folgenden Aufgabenkomplexen könnte dies geschehen.

Korruptionsprävention:

  • Aufstellung eines Korruptionsvorsorgeprogramms mit anschließender ständiger Aktualisierung/Weiterentwicklung,
  • Beurteilung und Entwicklung von Kontrollmechanismen und Schwachstellenanalysen.


Bewertung der Risiken und Festlegung einer Vorbeugungsstrategie:

  • Wo sollten die Anstrengungen zur Vermeidung von Korruption konzentriert und
  • wo sollte besonders genau hingesehen werden.
  • Gemeinsam gelangen wir zu einer realistischen Einschätzung der Gefahren und
  • entwickeln unternehmensspezifische Strategien dagegen.

Einführung wirksamer Sicherheitsmassnahmen:

  • Wann dürfen Mitarbeiter allein über Ausgaben entscheiden?
  • Wer kontrolliert diese Vorgänge?
  • Wohin wenden sich Ein- und Verkäufer im Falle von Bestechungsversuchen?
  • Gibt es dafür Ansprechpartner?
  • Wie treten Sie auf, um sich mit Ihrer einwandfreien Geschäftspraxis durchzusetzen?

Aufklärung und Beratung über Korruption:

  • Aufklärung und Beratung der Gesamtverwaltung, einzelner Mitarbeiter/innen und Personalräte in allen Angelegenheiten zum Thema Korruption,
  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen, Teilnahme an Arbeitskreisen und Mitarbeiterschulungen.

Durch Fokussierung auf die praktische Umsetzbarkeit dieses umfassenden Leistungsspektrums und die Begleitung bei der Implementierung geht dieses Angebot deutlich über herkömmliche Unternehmensberatungen hinaus.

Die Redaktion publiziert Ihre Erfolgsideen auch gerne und unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit.